Schwierigkeiten bei Trennung, Scheidung und Besuchsregelungen

Schwierigkeiten bei Trennung, Scheidung und Besuchsregelung

Wir begleiten und unterstützen Sie in Trennungs- und Scheidungssituationen - und beraten Sie als Eltern beim verantwortungsvollen Umgang mit Ihren Kindern unter Berücksichtigung derer Rechte, Bedürfnisse und Gefühle.

Neues Sorgerecht

Seit dem 1. Juli 2014 ist das gemeinsame Sorgerecht beziehungsweise die gemeinsame elterliche Sorge der Regelfall. Dies unabhängig vom Zivilstand der Eltern. Doch was heisst das konkret? Ändert sich für Sie etwas? Müssen Sie etwas unternehmen? Welche Möglichkeiten haben Sie?

Als Familien-, Paar- und Erziehungsberatung ist es uns dabei immer wichtig, den Blick auf das Kind und seine Bedürfnisse zu richten.

Wenn Sie solche oder andere Fragen haben, beraten wir Sie gerne.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Unverheiratete Eltern, die sich einig sind, die elterliche Sorge neu zu teilen. Diese Eltern müssen die KESB aufsuchen, sich ausweisen und ein Formular unterzeichnen. Danach erhalten sie unverzüglich das gemeinsame Sorgerecht.
  • Unverheiratete Eltern, die sich nicht einig sind. Will der Vater gegen den Willen der Mutter das gemeinsame Sorgerecht einfordern, muss die zuständige KESB entscheiden.
  • Geschiedene Eltern, die sich einig sind. Siehe unverheiratete Eltern, die sich einig sind.
  • Geschiedene Eltern, die sich nicht einig sind. Will der Vater, dem bei der Scheidung das Sorgerecht entzogen wurde, dieses gegen den Willen der Ex-Frau einfordern, muss er klagen. Dann ist das Gericht zuständig. Die Scheidung darf höchstens fünf Jahre zurückliegen.
Getrennte Eltern - glückliche Eltern, Regelfall gemeinsame Sorge (262 KB)